| Grundausrichtung | Technische Vertiefung und planende Aufgaben | Betriebliche Abläufe, Produktion und Führung | Fachpraxis, Gewerk und Betriebsführung |
| Rechtlicher Rahmen | Fachschule nach Landesrecht | Öffentlich-rechtliche IHK-Prüfung nach BBiG | Meisterprüfung nach Handwerksordnung |
| Typische Lernfelder | Mathematik, Fachtechnik, Entwicklung, Projekt und Management | Technik, Organisation, Kosten, Recht, Führung und Personal | Fachpraxis, Fachtheorie, Betriebsführung und Ausbildung |
| Typisches Arbeitsumfeld | Planung, Konstruktion, Qualität, Projekte und technische Fachaufgaben | Fertigung, Montage, Instandhaltung, Schicht- und Teamorganisation | Werkstatt, Baustelle, Kundenauftrag und Handwerksbetrieb |
| Zeitmodell | In der Regel 2 Jahre Vollzeit oder 3–4 Jahre Teilzeit | Vorbereitung je nach Fachrichtung und Lehrgangsmodell unterschiedlich | Stark vom Gewerk und von der Kombination der vier Prüfungsteile abhängig |
| Ausbildereignung | Je nach Schule und Landesregelung zusätzlich möglich | Nachweis ist bei gängigen Industriemeisterprüfungen in den Prüfungsweg eingebunden | Berufs- und Arbeitspädagogik bildet Teil IV der Meisterprüfung |
| Selbstständigkeit im Handwerk | Nur unter den jeweils geltenden Voraussetzungen der Handwerksordnung | Keine pauschale Berechtigung für ein zulassungspflichtiges Handwerk | Für das passende zulassungspflichtige Gewerk häufig der direkte Qualifikationsweg |
| DQR-Einordnung | Niveau 6 | Niveau 6 | Niveau 6 |